Innenleben Peppi *G*
Seitdem ich ja Besitzerin eines kleinen Terrorkaters bin, fragt ich mich, wie ist eigentlich das Viech innen aufgebaut bzw warum ist Peppi so unverwüstlich. Ob er nun von der Tür fällt, von mir geschmissen wird (sehr selten und nur wenn er mich zur Weissglut bringt) , er tut sich einfach nix. Unglaublich.
Eine Katze hat übrigens etwa 40 Knochen mehr als ein ausgewachsener Mensch. Die Halswirbel sind besonders drehbar und mit einer starken Nackenmuskulatur verbunden. (ich merke es, wenn er versucht mich zu beissen *G*). Die beweglichen Lendenwirbel ermöglichen eine Drehung in der Luft und der Schwanz der die Beweglichkeit unterstützt fungiert als Steuerinstrument.
Erwähnenswert noch Gebiss und Krallen denke ich, denn das sind so die Teile am Tier mit denen man Bekanntschaft machen kann wenn man nicht grad totgeschmust wird:
Eine erwachsene Katze hat 30 Zähne, 16 im Ober- und 14 im Unterkiefer. Mit den dolchartigen Eck- oder Fangzähnen tötet sie ihre Beute mit einem einzigen Biss ins Genick. Der Tötungsbiss führt zum Genickbruch des Opfers. Neben ihrer Funktion als Waffe werden die Fangzähne auch als Werkzeug zum Zerreißen des Fleisches benutzt. Gekaut wird seitlich mit den Backen- und Mahlzähnen. Die sechs kleinen Schneidezähne oben und unten, die zwischen den Fangzähnen liegen, werden zum Benagen von Knochen oder als Unterstützung der Zunge bei der Körperpflege eingesetzt. Kätzchen kommen ohne Zähne auf die Welt. Bereits nach acht Wochen sind die Milchzähne voll entwickelt. Im Alter von einem halben Jahr findet der Zahnwechsel statt.
„Sie kommen auf leisen Sohlen“ – heißt es. Doch die Beschreibung ist eigentlich irreführend: Katzen sind keine Sohlengänger sondern Zehengänger. An ihren Hinterpfoten sitzen vier Zehen, an den Vorderpfoten fünf, wobei die fünfte verkümmert ist. Am Ende eines jeden Zehenknochens sitzen die Waffen der Katze: die Krallen. In Krallentaschen versteckt, werden sie beim Laufen geschont. In Ruhestellung ziehen elastische Bänder das vordere Zehenglied mit der Kralle nach oben und verbergen die scharfen Hornsicheln unsichtbar in der Hautfalte. Will die Katze eine Beute packen oder sich verteidigen, schnellen die Krallen infolge einer Muskelkontraktion hervor und verwandeln sich in eine gefährliche Waffe. Jeder, der einmal versehentlich beim Spielen mit den Krallen einer Katze Bekanntschaft gemacht hat, wird dies bestätigen. Jedoch nicht nur als Waffe, auch beim Klettern sind sie überaus hilfreich und übernehmen die praktische Funktion eines Steigeisens. Von Zeit zu Zeit erneuern sich die äußeren Hornschichten der Krallen. Um die abgestorbenen Zellen zu entfernen , wetzen die Katzen ihre Krallen.
Wenn ich das alles so vor mir sehe, wird mir wieder sehr deutlich bewusst, warum ich vor Peppi so Respekt habe. Der kann halt wenn er will schon fies sein *lol*.
Valentinstag 2009
Neulich war es mal wieder soweit: Valentinstag! Auch wenn dieser Tag nicht wirklich schrecklich für mich als Single ist, war ich doch sehr froh, dass Josh und Vica mir an diesem Tag Gesellschaft leisteten. Wir kriegen es ja anscheinend doch alle halbe Jahr hin, dass wir uns mal treffen *G*.
So gingen wir zusammen schön griechisch Essen, was gar nicht so einfach war, da wir keine Reservierung hatten. Aber nun gut, hat ja geklappt.
Anschliessend spielten wir noch schön Singstar und tranken einiges an Bier und hatten richtig Spass. Ein gelungener schön chilliger Abend, vielen Dank euch beiden dafür.
Axilläre Plexusanästhesie
So, übermorgen ist es also soweit. Ich lasse mir endlich mein Hämangiom am rechten Unterarm entfernen, dass mich nicht nur ästhetisch stört. Um dieses zu entfernen, wird bei mir eine axilläre Plexusanäthesie gemacht. Und um zu demonstrieren warum ich davor mehr Schiss habe als vor der OP eine kleine Erklärung dazu:
Mit der Plexusanästhesie schaltet Ihr Anästhesist nur das Schmerzempfinden in Ihrem Arm oder Ihrer Schulter aus. Das Nervengeflecht, das Schulter bzw. Arm versorgt (Armplexus), wird durch Einspritzen eines Lokalanästhetikums vorübergehend betäubt. Sie bleiben bei Bewusstsein, verspüren aber keinen Schmerz.
Bei Eingriffen an Hand, Unterarm und Ellenbogen erfolgt die Betäubung in der Achselhöhle (axilläre Plexusanästhesie).
Soll also heissen, die gehen mit ner bestimmt ganz schön langen Nadel auf meine Achselhöhle los und mir wird schon beim Gedanken daran ganz schlecht. Da ist doch dann das anschliessende Abschnüren des Armes mit einer Blutdruckmanschette um ihn blutleer zu machen fast Firlefanz. *aaaah* Danach bin ich auf jeden Fall um eine Erfahrung reicher und kann hoffentlich meinen Arm noch einwandfrei benutzen.
Jedenfalls lass mich mich schön mit Dormicum vorher wegbeamen und Freund und Familie kucken danach hoffentlich ein bisschen, dass ich zu Hause keinen Unfug anstell. Erstmal noch morgen eine MRT-Angiographie und dann wirds wohl ernst. ->dezente Panik










